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Neuigkeiten rund um die DGMP.

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Vor fünfzig Jahren wurde das Medizinstudium tiefgreifend neu geordnet: Die Approbationsordnung von 1970 löste die Bestallungsordnung von 1953 ab und führte vor allem mehrere sog. psychosoziale Fächer in das Curriculum ein: Psychosomatik, Psychotherapie, Medizinische Psychologie, Medizinische Soziologie, Sozialmedizin. Da sich die Psychologischen Institute an den Universitäten nicht in der Lage sahen, die große Menge an Studierenden der Medizin in einem Pflichtfach zu unterrichten, wurde dies von den zahlreich in den universitären medizinischen Einrichtungen arbeitenden Psychologinnen und Psychologen und psychologisch ausgebildeten Ärztinnen und Ärzten übernommen. Deren fachliche Orientierung war entsprechend heterogen. Einige standen in einer psychoanalytischen Tradition, andere waren empirisch-psychologisch ausgebildet in der damals noch relativ neuen Ausrichtung, andere kamen aus der medizinischen Praxis. Auch die medizinischen Fakultäten verfolgten unterschiedliche Konzepte. Einige siedelten das Fach in der vorklinischen Grundausbildung an, andere sahen die Medizinische Psychologie eher als „klinisches“ Fach mit entsprechenden Versorgungsaufgaben an.

Heidelberg, 25.11.2020: Die COVID-19-Befragung im Mai zeigt, dass sich das neuartige Virus und seine Gegenmaßnahmen auf die allgemeine und die psychische Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland ausgewirkt haben. Zu verzeichnen ist eine signifikante Zunahme von depressiven und Angstsymptomen sowie Stress.“

https://nako.de/wp-content/uploads/2020/11/PM_COVID-19-Fragebogen_2020_11_24_final.pdf

Vom zentralen zum dezentralen Infektionsschutz - Empfehlungen von 24 Fachgesellschaften aus dem Kompetenznetz Public Health zu COVID‐19 an die politisch Verantwortlichen

Die COVID-19-Pandemie ist nicht vorbei, aber ein großer Teil der Bevölkerung sehnt sich nach Normalität – und in vielen Teilen der Gesellschaft kehrt sie auch wieder zurück: Thüringen beendet die Kontaktbegrenzungen, Schleswig-Holstein ermöglicht Urlaube und andere Bundesländer öffnen in unterschiedlichem Ausmaß Kneipen, Theater, Sportvereine und Schulen. Wie das wissensbasiert und fair gelingen kann, haben Wissenschaftler*innen aus 24 Fachgesellschaften, die gemeinsam im Kompetenznetz Public Health zu COVID-19 arbeiten, zusammengefasst. Auch die Deutsche Gesellschaft für Medizinische Psychologie unterstützt die folgende Stellungnahme des Kompetenznetzes Public Health, bei dem sie seit Beginn aktiv mitarbeitet.

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Prof. Dr. Dr. Martin Härter (1. Vorsitzender, für den Vorstand der DGMP)

Der alle 2 Jahre stattfindende Kongress wird aufgrund der derzeitigen Umstände um ein Jahr verschoben. Der neue Termin ist der 16. - 17. September 2021. Veranstaltungsort bleibt Hamburg.

Die eingereichten Beiträge für den Kongress können zur nächsten Call for Abstract Runde aktualisiert werden (Ende 2020/Anfang 2021). Sie müssen nicht erneut eingereicht werden.

Weitere Informationen finden sich unter www.dgmp-dgms-2021.de

Liebe Mitglieder der DGMP, liebe Kolleginnen und Kollegen,

außergewöhnliche Umstände erfordern ungewöhnliche Maßnahmen, daher wenden wir uns mit diesem Brief an Sie im Verteiler der DGMP. Wir möchten Sie auf eine Notlage unserer geschätzten Kollegin Frau Dr. phil. Katja Brenk-Franz aufmerksam machen und Sie alle um Ihre Unterstützung bitten.

Katja Brenk-Franz ist seit sehr vielen Jahren an Multiple Sklerose erkrankt. Bis vor kurzem konnte sie dies vor vielen Kollegen und Kolleginnen noch geheim halten. Sie reiste weiterhin auf Kongresse, sogar nach Übersee, hielt Lehrveranstaltungen ab und engagierte sich in Forschungsprojekten und Betreuungen von Qualifikationsarbeiten. Alles, trotz Einschränkungen und stets mit vollem Einsatz. Viele von Ihnen kennen Sie aus der Bindungsforschung oder der Sexualforschung, beides Forschungsgebiete, die sie mit starken persönlichen Einsatz und Interesse vorantreibt. Wer Katja kennt weiß, wie sehr sie sich selbst für ihre Arbeit zurück nimmt und wie ungern sie sich selbst im Mittelpunkt sieht. Stets kümmert und sorgt sie sich um und setzt sie sich für andere ein. Doch nun braucht sie unser aller Hilfe.

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