Nachwuchsförderung in der DGMP- Early Career Network

Ganz nach dem Motto „Wer den Nachwuchs fördert, investiert in die Zukunft“, ist es ein primäres Ziel der DGMP, den Nachwuchs im Fach Medizinische Psychologie zu fördern. Entsprechend bietet die DGMP ein breites Angebot zur Förderung des Nachwuchses an. Werft einen Blick auf unser Angebot, es lohnt sich!

AG Nachwuchs

Ankündigung des Early Career Networks der DGMP

Liebe Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler,

innerhalb des Early Career Networks der DGMP möchten wir gern eine regelmäßige Möglichkeit bieten, Kontakte zu knüpfen, voneinander zu lernen und die Grundlage für mögliche zukünftige Zusammenarbeiten, Projekte und Forschungs­ideen zu schaffen. Daher laden wir ab jetzt immer am 07. eines Monats ein, es sei denn, der 07. fällt auf ein Wochenende, dann findet das Treffen am darauffolgenden Montag statt.

Die weiteren Netzwerktreffen finden am

  • Mittwoch, 07.12.2022,
  • Montag, 09.01.2023 und
  • Dienstag, 07.02.2023

statt. Die weiteren Termine werden dann im Februar-Newsletter bekanntgegeben.

Zum virtuellen Networking im November laden wir am Montag, dem 07.11.2022 um 19:00 Uhr ein. Hierzu sind alle Mitglieder sowie auch (noch) Nicht-Mitglieder der DGMP herzlich willkommen.

 

Zusätzlich gibt es die Möglichkeit innerhalb des Netzwerkes Vorträge, Projekte und Forschungsarbeiten vorzustellen und sich darüber auszutauschen. Johanna Munz von der Justus-Liebig-Universität Gießen wird am 28.11.22 um 19:00 Uhr ihr aktuelles Projekt zum Thema Stigmatisierung von Menschen mit Schuppenflechte vorstellen (Nachholtermin).

  • Montag, 28.11.22 um 19:00

Bei Interesse an einen der oben genannten Veranstaltungen melden Sie sich/ Ihr Euch bitte bei Melanie Jagla-Franke (jagla-franke@hs-nb.de) oder Victoria Luise Batury (victoria-luise.batury@uniklinikum-dresden.de), dann wird Ihnen der Link per Email zugeschickt.

Tandem-Förderung

Zur Vernetzung des wissenschaftlichen Nachwuchses vergab die Gesellschaft im Jahr 2018 erstmals Fördergeld in Höhe von insgesamt 2.000 € (2x 1000 €) an zwei Forscherteams.

Auch in Zukunft wird die Tandemförderung wieder ausgeschrieben sein.

Vorraussetzungen:

  • Teams aus zwei Nachwuchsforscher/innen, die an verschiedenen Universitäten arbeiten, aber ein gemeinsames Forschungsprojekt oder eine gemeinsame Datenauswertung planen.
  • Teams bestehend entweder aus Post-Doc und Doktorand/in oder aus zwei Doktoranden.
  • Die Bewerbung setzt die Mitgliedschaft in der DGMP voraus.

Preisträgerinnen 2018:

   
Ann-Kathrin Kreuder   Monika Eckstein  
"In einer kürzlich durchgeführten Studie in der Abteilung für Medizinische Psychologie Bonn 
konnte die Preisträgerin Ann-Kathrin Kreuder zeigen, dass soziale Unterstützung durch den Partner eine schmerzlindernde Wirkung hat,
welche durch das Neuropeptid Oxytocin vermittelt wird. Des Weiteren liefern bisherige Forschungsarbeiten empirische Evidenz für eine Beteiligung
des striatalen Belohnungssystems bei der Bildung und Aufrechterhaltung von Paarbeziehungen. Hinsichtlich der aktuellen Forschungsdebatte
um unzureichende Replikationen von Forschungsarbeiten sollen daher die Ergebnisse der Bonner Studie am Institut für Medizinische Psychologie Heidelberg
durch Dr. Monika Eckstein anhand einer neuen Stichprobe und einem erweiterten experimentellen Design repliziert werden.
Für die zusätzliche Analyse von funktioneller Konnektivität des Striatum wird vom Preisgeld außerdem die Teilnahme an einem Brain Imaging Workshop bezahlt."

 

 

Auszeichnungen und Preise

Posterpreise

Bei den DGMP-Kongressen werden regelmäßig Posterpreise für die besten drei Poster vergeben. Neben einer Bekanntmachung der Posterpreisträger auf unserer Website werden die Preisträger auch mit einem Preisgeld in Höhe von 100 € belohnt.

Posterpreise DGMP/DMGS 2018:

       
1. Posterpreis - Hariet Kirschner    2. Posterpreis - Stefanie Ebel   3. Posterpreis - Victoria‐Luise Batury  

Sabine-Grüsser-Sinopoli-Preis für den wissenschaftlichen Nachwuchs

Die DGMP vergibt seit 2010 alle zwei Jahre den Sabine-Grüsser-Sinopoli-Preis für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Der Preis ist mit 1.000 € dotiert.

Vorraussetzungen:

  • Nachwuchsforscher/innen, die eine herausragende Originalarbeit (bereits publiziert, zur Publikation angenommen oder eingereicht) vorlegen.
  • Bewertungskriterien sind die Nähe zum Fach Medizinische Psychologie, die methodische Qualität sowie inhaltliche und/oder methodische Originalität der Arbeit.
  • Die Bewerbung setzt die Mitgliedschaft in der DGMP voraus.
  • Die vollständigen Antragsunterlagen sind bis zum 31. Mai 2021 als pdf-Dokument an info@dgmp-online.de zu richten.

 

Die Preisträger 2018:

Stability and Priority of Symptoms and Symptom Clusters Among Allogeneic HSCT Patients Within a 5-Year Longitudinal Study.
Autoren: Peter Esser, Katharina Kuba, Angela Scherwath, Christoffer Johansen, Anke Schwinn, Lena Schirmer, Frank Schulz-Kindermann, Margitta
Kruse, Uwe Koch, Axel Rolf Zander, Nicolaus Kröger, Heide Götze and Anja Mehnert
Zusammenfassung: In einer Längsschnitt-Studie, die 239 hämatologische Krebspatienten nach allogener Stammzelltransplantation untersuchte, konnte Fatigue (chronische Erschöpfung) als das Symptom mit der höchsten Behandlungspriorität identifiziert werden. Schließlich ergaben sich auch erste Hinweise darauf, dass die Behandlung der Fatigue-Symptomatik durch Berücksichtigung anderer Symptome wie Appetitlosigkeit verbessert werden könnte.  
Depression and anxiety following hematopoietic stem cell transplantation: a prospective population-based study in Germany 
Autoren: Katharina Kuba, Peter Esser, Christoffer Johansen, Anke Schwinn, Lena Schirmer, Frank Schulz-Kindermann, Margitta Kruse, Uwe Koch, Axel Rolf Zander, Nicolaus Kröger, Heide Götze and Angela Scherwath
Zusammenfassung: In dieser längsschnittlichen Studie mit 239 Empfängern von allogener Stammzelltransplantation wurde gezeigt, dass die depressive Symptomatik  als Langzeitfolge 5 Jahre nach Eingriff erhöht war. Angst war dagegen eher im kurzfristigen Verlauf, nämlich kurz vor Transplantation stark ausgeprägt und bis 3 Monate später wieder auf einem Level vergleichbar mit der Allgemeinbevölkerung.


vlnr: Martin Härter, Peter Esser, Katharina Kuba, Peter Kropp

Forschungspreis der DGMP (Peter-Jacobi-Preis)

Um den Peter-Jacobi-Forschungspreis können sich  promovierte oder habilitierte Kolleginnen und Kollegen bewerben, die noch keine ordentliche Professur innehaben. Zur Bewertung kommen hier drei bis maximal fünf zusammenhängende Publikationen, die ein Peer-Review-Verfahren durchlaufen haben und zu denen eine zweiseitige Zusammenfassung eingereicht wird. Die Bewerberinnen oder Bewerber müssen bei mindestens drei der Publikationen Erstautor/innen sein. Kriterien für die Preisverleihung sind weiterhin die Nähe zum Fach, die methodische Qualität der Arbeiten und die Originalität der Fragestellung resp. des methodischen Vorgehens. Die Bewerbung setzt die Mitgliedschaft in der DGMP voraus. Die vollständigen Antragsunterlagen müssen bis zum 31. Mai 2021 als pdf-Dokument unter info@dgmp-online.de eingereicht werden.

Preisträgerin 2018:

Der Peter-Jacobi-Preis ging 2018 an Frau Dr. Christina Schut vom Institut für Med. Psychologie der Justus-Liebig-Universität Gießen. In den eingereichten Studien zum Thema „Mental induzierter Juckreiz und sein Zusammenhang mit psychologischen Variablen“ untersuchte sie zum einen, wie unterschiedliche psychologische Faktoren (z.B. Persönlichkeitsfaktoren, Depression) mit Juckreiz und Kratzverhalten bei Patienten mit chronischem Juckreiz zusammenhängen, zum anderen aber auch, welche Gehirnregionen bei Neurodermitis-Patienten aktiviert sind, wenn diese den Wunsch des Kratzens verspüren. Zur Induktion von Juckreiz nutzte sie hierbei die Methode der mentalen Juckreizinduktion. Besonders ist hierbei, dass der Juckreiz ganz ohne Einwirkung irgendwelcher Substanzen oder Berührungen, rein durch die Darbietung von speziellen Videos (Videos von sich kratzenden Personen, krabbelnder Insekten) ausgelöst wird. Dadurch wird es möglich, mentale Prozesse des Juckreizempfindens unabhängig von anderen Stimuli zu untersuchen. „Mit diesen Studien erhalten wir wichtige Hinweise, welche psychologischen Interventionen Patienten mit chronischem Juckreiz in Zukunft helfen könnten.“, sagt Dr. Schut.

 

 

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